Zurück zu NachrichtenKreta kommt beim Aufbau eines umfassenden Olivenanbauregisters kaum voran. Der regionale Funktionär Stavros Tzedakis erklärte, das Register liege so weit hinter dem Zeitplan, dass es "nicht einmal bis 2100 fertig sein wird". Er verwies auf tiefgreifende bürokratische und logistische Probleme bei der systematischen Erfassung des Agrarsektors der Insel.
Kreta produziert rund 30 Prozent des griechischen Olivenöls und beherbergt Millionen von Olivenbäumen, viele davon jahrhundertealt. Das Register sollte die Rückverfolgbarkeit und Qualitätszertifizierung kretischer Olivenprodukte verbessern.
Für Besucher hat dies keine unmittelbaren praktischen Folgen. Kretisches Olivenöl ist auf der gesamten Insel weiterhin in hoher Qualität erhältlich. Wer sich für die Olivenkultur interessiert, kann Farmen, Ölmühlen und Erzeuger in den Regionen Heraklion, Rethymno und Chania direkt besuchen. Geführte Verkostungen und Touren laufen dort unabhängig von einem nationalen Register.
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Kretisches Olivenregister nicht vor 2100 fertig
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