Das Gerichtsgebäude, das für den Prozess zur Eisenbahnkatastrophe von Tempe errichtet wurde, hat den Staat über 1,6 Millionen Euro gekostet, wie das griechische Nachrichtenmedium MEGA enthüllt hat. Der Prozess umfasst 36 Angeklagte und betrifft eines der tragischsten Ereignisse Griechenlands in jüngster Zeit. Die Familien der Opfer drückten ihre Wut über die enormen Ausgaben aus, besonders angesichts schwerwiegender Mängel in der Gestaltung und Funktionalität der Anlage.
Während der ersten Gerichtsverhandlung wurden erhebliche Probleme deutlich. Das Gerichtsgebäude verfügte nicht über ausreichende Sitzplätze für Verteidigungsanwälte und Familienmitglieder von Opfern, was Fragen zur Angemessenheit der Planung und des Baus aufwarf. Die Mängel der Anlage haben Empörung unter trauernden Familien ausgelöst, die sich fragen, wie so erhebliche öffentliche Mittel einem Gerichtsgebäude zugeteilt wurden, das die grundlegenden betrieblichen Anforderungen nicht erfüllt.