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Griechischer Politiker fordert Kreta auf, Blutrache-Traditionen zu überwinden

Freitag, 10. Juli 2026/QuelleGoogle News/1 Min. Lesezeit
Der griechische Politiker Michalis Chrysochoidis hat Kreta besucht und öffentlich an die Kreter appelliert, die traditionellen Vendettas und den sogenannten «Sasmos» hinter sich zu lassen – einen lokalen Brauch, der mit Blutrache zwischen Familien verbunden ist. In seiner Ansprache bezeichnete er Kreta als Insel der Pioniere und des Fortschritts und erklärte, solche Praktiken hätten in der modernen kretischen Gesellschaft keinen Platz mehr. Die Äußerungen spiegeln die Bemühungen der griechischen Behörden wider, tief verwurzelte Konflikttraditionen in bestimmten ländlichen Gemeinden anzugehen, besonders in Zentral- und Westkreta, wo solche Auseinandersetzungen historisch fortbestanden haben. Für Reisende hat die Erklärung keine Auswirkungen auf Sicherheit oder Reisebedingungen in den Touristengebieten. Kreta bleibt ein gastfreundliches und sicheres Reiseziel; die Aussagen sind Teil einer breiteren nationalen Debatte über gesellschaftliche Modernisierung und kein Hinweis auf aktuelle Unruhen.

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