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Alte Steinhütten bei Madara geben Einblicke in das kretische Hirtenleben

Freitag, 15. Mai 2026/QuelleHaniotika Nea/1 Min. Lesezeit
In den Hochlagen der Lefka Ori (Weiße Berge) im Westen Kretas liegen die Mitata von Madara: traditionelle Steinhütten der Hirten, die einen seltenen Einblick in das kretische Hirtenleben bieten. Die kreisförmigen, ohne Mörtel errichteten Bauten dienten im Sommer als Schlaf- und Käsereistationen. Über Generationen hinweg folgten die Hirten einem festen Kalender. Der 23. April galt als Datum, ab dem die Herden auf die hochgelegenen Sommerweiden getrieben wurden. Diese Transhumanzpraxis prägte Kultur, Ernährung und Landschaft des Inselinneren. Die bekannten kretischen Käsesorten Graviera und Anthotyros gehen direkt auf diese Tradition zurück. Wanderer auf dem E4-Fernwanderweg durch die Lefka Ori können die Strukturen noch heute entdecken. Das Gebiet um Madara ist von Chania aus erreichbar, rund 40 Kilometer südlich, und lässt sich am besten zwischen Mai und Oktober besuchen.

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