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Kreta erwägt teure Entsalzungsanlagen gegen die Wasserversorgungskrise

Mittwoch, 10. Juni 2026/QuelleHaniotika Nea/1 Min. Lesezeit
Auf Kreta wird intensiv über die hohen Kosten von Entsalzungsanlagen als Lösung für die Wasserversorgungsprobleme der Insel diskutiert. Die griechische Regierung unter Nea Dimokratia muss dabei öffentliche Versorgungsinteressen und Infrastrukturinvestitionen gegeneinander abwägen. Entsalzungsanlagen gewinnen Trinkwasser aus Meerwasser, benötigen dafür jedoch erhebliche Energiemengen und Finanzmittel. Die Qualität des Leitungswassers variiert je nach Region, besonders in Ostkreta und kleineren Dörfern in den Sommermonaten. Urlauber sollten in ihrer Unterkunft nach der örtlichen Wasserqualität fragen. Abgefülltes Wasser ist auf der gesamten Insel erhältlich und preiswert. Wer im Juli oder August in ländlichen oder Küstenregionen übernachtet, kann gelegentlich Druckschwankungen bemerken, was in der Hochsaison bei erhöhter Nachfrage keine Seltenheit ist.

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