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Eine 96-Jährige erinnert sich an die Invasion auf Kreta im Jahr 1941

Samstag, 23. Mai 2026/QuelleHaniotika Nea/1 Min. Lesezeit
Alljährlich Ende Mai gedenkt Kreta der Kretaschlacht, der zehntägigen Luftlandeinvasion, die Nazideutschland im Mai 1941 startete. Die Schlacht gilt als prägendes Ereignis der kretischen Identität: Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, kämpften Seite an Seite mit den Alliierten gegen die deutschen Fallschirmjäger. Vera Tapeinaki, eine 96-jährige Bewohnerin von Galatas, hat kürzlich ihre persönlichen Erinnerungen an jene Ereignisse geteilt und damit einen der seltenen lebendigen Zeitzeugenberichte über das besetzte Kreta hinterlassen. Galatas, ein Dorf nahe Chania im Westen der Insel, war Schauplatz eines entscheidenden Gegenangriffs während der Schlacht. Besucher können das Museum der Kretaschlacht in Chania sowie den nahe gelegenen Kriegsfriedhof von Maleme besichtigen. Gedenkveranstaltungen finden jedes Jahr rund um den 20. bis 27. Mai statt und sind öffentlich zugänglich.

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