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Griechenland zahlt Prämie für das Fangen giftiger Kugelfische

Mittwoch, 8. Juli 2026/QuelleGoogle News/1 Min. Lesezeit
Griechenland hat eine finanzielle Prämie für Fischer eingeführt, die den giftigen Kugelfisch fangen, konkret den Silberwangen-Kugelfisch (Lagocephalus sceleratus). Die invasive Art hat sich in griechischen Gewässern ausgebreitet, auch rund um Kreta. Der Fisch ist hochgiftig: Seine inneren Organe enthalten Tetrodotoxin, ein starkes Gift, für das es kein bekanntes Gegenmittel gibt. Kontakt oder Verzehr kann lebensgefährlich sein. Das Prämienprogramm soll die Population der Art verringern und sowohl marine Ökosysteme als auch die öffentliche Sicherheit schützen. Fischer sind angehalten, den Fisch aus den lokalen Gewässern zu entfernen, statt ihn zurückzuwerfen oder weiterzuverkaufen. Touristen, die rund um Kreta schwimmen oder schnorcheln, sollten diese Art kennen. Entdecken Sie einen unbekannten, stacheligen oder kugelförmigen Fisch, berühren Sie ihn nicht. Fischmärkte und Restaurants sind nicht betroffen, da die Art in Griechenland nicht zum Verzehr verkauft wird.

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