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Griechenland zahlt Prämie für invasiven Kugelfisch, der Kretas Gewässer bedroht

Freitag, 10. Juli 2026/QuelleGoogle News/1 Min. Lesezeit
Griechenland hat ein Prämienprogramm für invasive Kugelfischarten eingeführt, die sich in seinen Küstengewässern ausgebreitet haben, darunter auch rund um Kreta. Der Silberwangen-Kugelfisch, ursprünglich aus dem Roten Meer, gelangte über den Suezkanal ins Mittelmeer und hat sich in den vergangenen Jahren in griechischen Gewässern fest etabliert. Um die Entnahme zu fördern, zahlen die Behörden Fischern nun eine kleine Prämie pro gefangenem Exemplar. Trotz dieses Anreizes berichten kretische Fischer weiterhin von erheblichen Schäden. Kugelfische reißen häufig Fischernetze auf, was kostspielige Reparaturen und geringere Tagesfänge nach sich zieht. Die lokalen Fischergemeinschaften sehen die Prämie als unzureichend an, um ihre finanziellen Verluste auszugleichen. Für Touristen bleibt der lokal gefangene Fisch in traditionellen Tavernen unbedenklich. Kugelfische sind jedoch giftig, wenn sie nicht von einem zugelassenen Spezialisten zubereitet werden. Besucher sollten daher auf den Verzehr verzichten, wenn ihnen solche Fische informell oder außerhalb zertifizierter Betriebe angeboten werden.

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