Zurück zu NachrichtenGriechenland verzeichnete einen historischen Anstieg der Tourismuseinnahmen um 36 Prozent und überholte damit die wichtigsten mediterranen Mitbewerber Spanien, Italien und Portugal. Das Wachstum spiegelt eine gezielte nationale Strategie wider, die auf zahlungskräftigere Reisende statt auf hohe Besucherzahlen setzt. An stark frequentierten Sehenswürdigkeiten wurden Maßnahmen gegen Übertourismus eingeführt: Zeitfensterbuchungen, Kapazitätsbeschränkungen und Preisanpassungen sollen die Besucherströme gleichmäßiger auf Ziele und Reisezeiten verteilen.
Für Reisende, die einen Kreta-Urlaub planen, hat dieser Wandel spürbare Folgen. An stark besuchten archäologischen Stätten wie Knossos und der Samaria-Schlucht ist mit einem verstärkten Einlassmanagement zu rechnen. Eine Buchung im Voraus wird dringend empfohlen. Der Fokus auf Qualitätstourismus führt zudem zu mehr Investitionen in die Unterkunftsinfrastruktur und Dienstleistungen auf der gesamten Insel. Wer Kreta außerhalb der Hochsaison im Juli und August besucht, trifft auf deutlich weniger Andrang und profitiert gleichzeitig von den Verbesserungen, die diese Maßnahmen anstreben.
general
Griechenlands Tourismuseinnahmen steigen um 36 Prozent und überholen mediterrane Konkurrenten
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