Zurück zu NachrichtenDas griechische Tourismus-Forschungsinstitut INSETE stellt ein wachsendes Missverhältnis fest: Steigende Besucherzahlen schlagen sich in vielen Regionen des Landes nicht in höheren Einnahmen nieder, auch nicht in Teilen Kretas. Die Ausgaben pro Tourist sind in mehreren Reisezielen hinter dem Ankunftswachstum zurückgeblieben. Reisende bleiben offenbar kürzer, buchen günstigere Unterkünfte oder geben vor Ort weniger aus.
Für Urlauber, die Kreta bereisen möchten, bedeutet das in der Praxis wettbewerbsfähige Preise bei Unterkünften und Dienstleistungen. Anbieter sind stärker motiviert, Buchungen zu gewinnen. Gleichzeitig spiegelt sich darin ein allgemeiner Trend zu kürzeren, budgetbewussten Reisen wider. Wer die lokale Wirtschaft unterstützen möchte, bucht am besten direkt bei unabhängigen Hotels und Tavernen statt über große internationale Plattformen. Lokale Betriebe in den betroffenen Regionen spüren die Einnahmenlücke am deutlichsten.
general
Griechenlands Tourismus-Paradox: Mehr Ankünfte, weniger Einnahmen
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