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Medizinische Versorgungslücke auf Kreta: Neunjährige für Operation 200 km transportiert

Samstag, 9. Mai 2026/QuelleGoogle News/1 Min. Lesezeit
Ein neunjähriges Mädchen, das in der Region Lasithi im Osten Kretas verletzt wurde, musste für eine chirurgische Behandlung quer über die gesamte Insel nach Chania im äußersten Westen gebracht werden. Die Strecke beträgt mehr als 200 Kilometer. Der Fall macht eine erhebliche Lücke in der medizinischen Infrastruktur der Insel sichtbar: Spezialisierte chirurgische Versorgung ist nicht in allen Regionalkrankenhäusern verfügbar. Schwere Fälle aus östlichen Gebieten wie Lasithi können daher weite Verlegungsfahrten erfordern, um geeignete Einrichtungen in Heraklion oder Chania zu erreichen. Touristen, die abgelegene oder östliche Teile Kretas bereisen, sollten sich bewusst sein, dass chirurgische Notfallversorgung mit erheblichen Transferzeiten verbunden sein kann. Eine Reiseversicherung mit Deckung für medizinische Evakuierungen ist dringend empfehlenswert. Als nächstgelegene vollausgestattete Krankenhäuser gelten das Universitätsklinikum Heraklion (PAGNI) und das Allgemeine Krankenhaus Chania.

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