Zurück zu NachrichtenDie Luftlandeschlacht um Kreta vom 20. Mai bis 1. Juni 1941 gehört zu den bedeutendsten Luftlandeoperationen des Zweiten Weltkriegs. Deutsche Fallschirmjäger besetzten die Insel nach erbittertem Widerstand alliierter Truppen und der kretischen Zivilbevölkerung. Die Verluste auf beiden Seiten waren hoch; Repressalien gegen kretische Dörfer hinterließen bleibende Narben. Für deutsche Veteranen und ihre Nachkommen bleibt diese Erinnerung bis heute zwiespältig.
Mehrere Gedenkstätten auf Kreta halten die Geschichte wach. Auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Maleme bei Chania liegen über 4.000 Gefallene begraben. Das Schlachtmuseum in Heraklion und das Historische Museum Kretas dokumentieren die Besatzungsjahre. Rund um den 20. Mai finden örtliche Gedenkfeiern statt. Reisende, die sich für die Geschichte des Zweiten Weltkriegs interessieren, werden feststellen, wie tief dieses Kapitel im kollektiven Gedächtnis der Kreter verwurzelt ist.
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Kreta 1941: Erinnerung an eine der bedeutendsten Luftlandeoperationen des Zweiten Weltkriegs
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