Zurück zu NachrichtenAuf der Economist-Konferenz in Chania stellte Yannis Maniatis, Vertreter von ADMIE, dem griechischen Übertragungsnetzbetreiber, das fertiggestellte Hochspannungs-Unterwasserkabel vor, das Kreta mit dem Festland Attika verbindet. Die Insel war bislang vollständig auf lokale Dieselgeneratoren angewiesen und ist nun an das nationale Stromnetz angeschlossen. Das verbessert die Versorgungssicherheit und soll die Stromkosten langfristig senken. Für Reisende bedeutet das weniger Stromschwankungen in Hotels und touristischen Einrichtungen, besonders in der Hochsaison im Juli und August. Maniatis kündigte zudem die nächste Projektphase an: die digitale Transformation des Inselnetzes für bessere Überwachung und mehr Ausfallsicherheit. Die Konferenz fand in Chania statt, der zweitgrößten Stadt Kretas, an der Nordwestküste rund 140 Kilometer westlich von Heraklion.
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Kreta überwindet jahrzehntelange Energieisolierung durch Hochspannungs-Unterwasserkabel
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