Zurück zu NachrichtenChania, an der Nordwestküste Kretas, blickt auf eine vielschichtige multikulturelle Geschichte zurück, die bis in die späte Osmanenzeit und das frühe 20. Jahrhundert reicht. Die Stadt war einst eines der kulturell vielfältigsten Zentren des östlichen Mittelmeers. Neben Griechen, Türken und venezianisch geprägten Bewohnern lebten hier jüdische und afrikanische Gemeinschaften. Dieses Erbe ist in der Altstadt noch greifbar: im venezianischen Hafenviertel, im ehemaligen jüdischen Quartier sowie in der Architektur von Moscheen, Synagogen und Kirchen, die eng beieinanderstehen. Wer die Altstadt erkundet, kann diese Schichten durch geführte Stadtrundgänge, lokale Museen und die Synagoge Etz Hayyim, die der Öffentlichkeit zugänglich ist, nachvollziehen. Chanias multikulturelle Vergangenheit macht die Stadt zu einem der historisch bedeutendsten Reiseziele der Insel.
general
Chanias verborgene Vielfalt: Das Erbe der osmanischen Ära lebt weiter
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