Zurück zu NachrichtenGriechenland hat ein finanzielles Prämienmodell eingeführt, das Anreize zur Entnahme invasiver Fischarten schafft, die infolge steigender Meerestemperaturen in griechische Gewässer eingewandert sind. Die Erwärmung des Mittelmeers begünstigt die Ausbreitung gebietsfremder Räuber wie dem Silberwangen-Kugelfisch, die einheimische Ökosysteme und Fischbestände gefährden.
Für Touristen auf Kreta ergeben sich zwei praktische Hinweise. Beim Schnorcheln oder Schwimmen sollte man unbekannte Fische nicht anfassen, da einige invasive Arten giftig sind oder beißen können. Außerdem ist in Küstennähe mit erhöhter Fischereiaktivität zu rechnen, da Fischer am Programm teilnehmen. Die Initiative steht im Zusammenhang mit den weitreichenden Auswirkungen des Klimawandels auf die Ägäis und das Kretische Meer. Vor dem Schwimmen empfiehlt es sich, bei lokalen Tauchanbietern oder Strandbehörden nach aktuellen Hinweisen zur Meeresfauna zu fragen.
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Griechenland startet Prämienmodell gegen invasive Fischarten
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