Zurück zu NachrichtenDas Überlandbusnetz auf Kreta (KTEL) wird grundlegend umstrukturiert. Im Rahmen eines öffentlichen Ausschreibungsverfahrens im Wert von 735 Millionen Euro haben die Behörden überarbeitete Ausschreibungsunterlagen veröffentlicht und Unternehmen, die Angebote für den Betrieb der Buslinien einreichen möchten, eine Fristverlängerung von 45 Tagen gewährt. Das Verfahren ist Teil einer umfassenderen Liberalisierung des öffentlichen Nahverkehrs auf Kreta und öffnet den Markt für den Wettbewerb, anstatt ausschließlich auf das bestehende Genossenschaftsmodell zu setzen. Für Reisende sind während des laufenden Verfahrens keine unmittelbaren Änderungen an Strecken oder Fahrplänen zu erwarten. Langfristig könnte das Ergebnis verbesserte Dienste, neuere Fahrzeuge und bessere Verbindungen zwischen Kretas wichtigsten Städten bringen, darunter Heraklion, Chania, Rethymno und Agios Nikolaos. Touristen, die für Überlandfahrten auf KTEL-Busse angewiesen sind, sollten die aktuellen Fahrpläne an den örtlichen Busbahnhöfen nutzen.
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Kreta schreibt sein Überlandbusnetz für 735 Millionen Euro aus
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