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Kretas erbitterter Widerstand 1941 bescherte Nazi-Deutschland seine verlustreichste Luftlandeschlacht

Freitag, 22. Mai 2026/QuelleCretaOne/1 Min. Lesezeit
Die Schlacht um Kreta im Mai 1941 zählt zu den bedeutendsten Episoden des Zweiten Weltkriegs und ist ein prägendes Element der kretischen Identität. Als deutsche Fallschirmjäger eine groß angelegte Luftlandeinvasion starteten, leisteten alliierte Truppen und kretische Zivilisten gemeinsam Widerstand. Dorfbewohner kämpften mit Jagdgewehren, Farmwerkzeug und allem, was greifbar war. Der Widerstand war so erbittert, dass Deutschland dabei die höchsten Luftlandeverluste des gesamten Krieges erlitt. Kreta wurde schließlich besetzt, doch der Partisanenkampf in den Bergen der Insel dauerte bis Kriegsende an. Die Geschichte dieser Kämpfe lässt sich im Schlachtmuseum von Kreta in Heraklion, im Historischen Museum von Kreta sowie auf dem deutschen Kriegsgräberfriedhof bei Maleme im Westen der Insel erkunden, wo der Hauptsturmangriff stattfand. Das Dorf Anogia, das von den Nazis als Vergeltungsmaßnahme niedergebrannt wurde, ist ein eindringliches Zeugnis des kretischen Widerstands.

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