Zurück zu NachrichtenIm Mai 2026 stellten Bewohner von Malades, einem Dorf nahe Heraklion, Vertreter des griechischen Migrationsministeriums bei einer offiziellen Ortsbegehung zur Rede. Der Besuch diente der Prüfung eines Geländes, das als Standort für ein neues Aufnahmelager für Migranten vorgesehen ist. Die Anwohner verlangten Antworten, doch die Ministeriumsvertreter reagierten nicht, sodass die Gemeinde weiterhin im Unklaren über Umfang und Zeitplan des Projekts bleibt.
Der Vorfall spiegelt eine breitere Debatte in Griechenland über die Ansiedlung von Migrationsinfrastruktur in Wohngebieten wider. Für Reisende ist Malades kein bedeutendes Touristenziel; die Region um Heraklion ist wie gewohnt zugänglich. Störungen auf Straßen, bei Dienstleistungen oder an Sehenswürdigkeiten wurden nicht gemeldet. Lokale Spannungen rund um das Thema bestehen, Auswirkungen auf den Tourismus werden jedoch nicht erwartet.
general
Bewohner auf Kreta fordern Klarheit über geplantes Aufnahmelager für Migranten
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