Zurück zu NachrichtenBevor Elektrizität auf Kreta Einzug hielt, reinigten Haushalte ihre Böden mit einem handgefertigten Besen namens Parasira. Diese schlichten, aber wirkungsvollen Werkzeuge wurden von den Frauen selbst aus lokal gesammelten Naturmaterialien hergestellt und gehörten zum festen Bestandteil des häuslichen Alltags auf der gesamten Insel. Die Parasira steht für eine tiefere Tradition kretischer Selbstversorgung, in der Familien das meiste, was sie brauchten, selbst produzierten. Heute finden sich Beispiele traditionellen kretischen Handwerks in lokalen Volkskundemuseen, darunter dem Historical Museum of Crete in Heraklion und dem Lychnostatis Open Air Museum bei Hersonissos. Wer sich für das ländliche Erbe Kretas interessiert, bekommt dort ein lebendiges Bild vom Inselalltag vor der Modernisierung, ergänzt durch viele Stücke, die lokale Familien über Generationen aufbewahrt hatten.
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Die Parasira: Wie kretische Frauen Selbstversorgung mit eigenen Händen aufbauten
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