Zurück zu NachrichtenForschende haben Isotopenanalysen an einem antiken Ziegenzahn aus Griechenland durchgeführt und dabei neue Erkenntnisse über die Viehhaltung in der Antike gewonnen. Die Studie liefert bislang unbekannte Details zu Tierbewegungen, Ernährungsgewohnheiten und saisonalen Hütepraktiken. Sie zeigt, wie frühe griechische Gemeinschaften ihre Herden je nach Jahreszeit und Gelände bewirtschafteten. Die Befunde beziehen sich nicht auf eine einzelne kretische Fundstätte, werfen aber Licht auf Hirtentraditionen, die das Leben in der gesamten Ägäis, Kreta eingeschlossen, über Jahrtausende geprägt haben. Wer sich für antike Landwirtschaft interessiert, kann diese Themen in den archäologischen Museen der Insel erkunden, darunter das Archäologische Museum Heraklion, das umfangreiche Sammlungen aus minoischen und klassischen Fundorten mit vergleichbaren Tierhaltungsnachweisen beherbergt.
general
Alter Ziegenzahn gibt Einblick in griechische Hirtentraditionen
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