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Griechenland zahlt Fischer für den Fang invasiver Giftfische

Sonntag, 5. Juli 2026/QuelleGoogle News/1 Min. Lesezeit
Griechenland hat ein Prämienprogramm eingeführt, das Fischer dazu bewegen soll, invasive Fischarten zu fangen, die infolge steigender Meerestemperaturen im Mittelmeer in griechische Gewässer eingewandert sind. Darunter befindet sich der Silberbackenkugelfisch (Lagocephalus), der das starke Nervengift Tetrodotoxin enthält. Die griechische Regierung will den Bestand dieser Arten durch finanzielle Anreize für lokale Fischer verringern. Touristen, die rund um Kreta schwimmen oder schnorcheln, sollten unbekannte Fische nicht berühren und keinen Kugelfisch auf Märkten oder in Restaurants kaufen oder essen. Wer beim Angeln ein ungewöhnliches Exemplar entdeckt, sollte es den örtlichen Hafenbehörden melden. Das Programm spiegelt die wachsende Besorgnis über die Folgen des Klimawandels für die Meeresökosysteme in der Ägäis und den kretischen Gewässern wider.

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