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Kreta im März: Wetter, Besucherandrang und was Sie erwartet | Reiseführer 2026

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29. März 20265 Min. Lesezeit

Das Wetter auf Kreta im März und was das für Ihre Reise bedeutet

Kreta im März liegt klar in der Nebensaison. Die Tagestemperaturen betragen in Heraklion und entlang der Nordküste durchschnittlich 15–17°C, nachts kühlt es auf 10–12°C ab. Die durch die Weißen Berge geschützte Südküste ist 1–2°C wärmer. Der monatliche Niederschlag liegt im Schnitt bei 60–75 mm — verteilt auf rund 10–12 Regentage — eine leichte Regenjacke gehört also ins Gepäck. Schnee ist oberhalb von 1.500 m in den Lefka Ori und im Psiloritis-Massiv möglich, für Küstenbesucher spielt das jedoch keine Rolle.

Die Meerestemperatur liegt im März bei etwa 16°C — zum Schwimmen zu kalt, für ausgedehnte Küstenwanderungen aber bestens geeignet. Der UV-Index bleibt niedrig (2–3), Sonnencreme ist daher eher optional. Lästiger ist der Wind: Nördliche Meltemi-Böen können an exponierten Kaps 40–50 km/h erreichen und die Fährverbindungen zwischen Kreta und den Kykladen beeinträchtigen.

Ein echter Vorteil: Die Wildblumen erreichen im März ihren Höhepunkt. Orchideen, Anemonen und kretische Pfingstrosen bedecken die Hügel rund um Aptera, das Lasithi-Hochplateau und die Akrotiri-Halbinsel. Wer Kultururlaub mit Wandern verbinden möchte, findet in diesem Monat ideale Bedingungen.

Kreta im März: Besucherandrang, Kosten und was geöffnet ist

Anfang März liegt die Tourismusinfrastruktur noch weitgehend im Winterschlaf. Viele Badeorte — Malia, Hersonissos, Stalida — öffnen erst Ende April wieder. Dagegen sind Heraklion, Chania und Rethymno das ganze Jahr über in Betrieb, mit geöffneten Restaurants, Museen und den meisten Hotels.

  • Archäologisches Museum Heraklion: Täglich geöffnet 08:00–20:00 Uhr, 15 € für Erwachsene. Im März keine Warteschlangen — im Juli dagegen bis zu 45 Minuten Wartezeit.
  • Palast von Knossos: Ganzjährig geöffnet, 15 € für Erwachsene (20 € im Kombiticket mit dem Museum). An einem gewöhnlichen Märzwerktag kommen unter 200 Besucher — im August sind es über 8.000.
  • Samaria-Schlucht: Bis Mitte April wegen saisonaler Hochwassergefahr geschlossen. Wer eine Schluchtenwanderung plant, sollte ab Ende April anreisen.
  • Insel Spinalonga (Elounda): Fähren und die Insel selbst sind zugänglich, aber überprüfen Sie die Fahrpläne — bis Ostern gilt ein reduzierter Betrieb.

Die Hotelpreise im März liegen 30–50 % unter den Hochsaisonpreisen. Ein 3-Sterne-Zimmer in der Altstadt von Chania kostet 50–80 €/Nacht statt 130–180 € im August. Auch Mietwagen sind deutlich günstiger: Für einen Kompaktwagen zahlen Sie 25–40 €/Tag, gegenüber 60–80 € und mehr im Sommer. Direktflüge aus Nordeuropa sind rar — die meisten Linienverbindungen starten erst wieder Ende April, sodass Sie wahrscheinlich über Athen umsteigen müssen.

Das griechisch-orthodoxe Osterfest fällt selten in den März, häufiger in den späten April. Doch die Vorosterzeit — allen voran der Reine Montag (Kathara Deftera), der Ende Februar oder Anfang März gefeiert wird — belebt die Plätze der ganzen Insel mit Volksfesten, Drachensteigen und traditionellen Speisen. Es ist ein echtes Kulturerlebnis, kein touristisches Bühnenstück.

Frequently Asked Questions

Lohnt sich ein Besuch auf Kreta im März?
Ja, besonders für Geschichtsinteressierte, Wanderer und Reisende mit kleinem Budget. Der Andrang ist gering, die Preise liegen 30–50 % unter der Hochsaison, und die Wildblumen stehen in voller Pracht. Strände und einige Ferienanlagen sind geschlossen, daher eignet sich die Reise eher für aktiv Reisende und Kulturinteressierte als für reine Sonnenanbeter.
Wie ist das Wetter auf Kreta im März?
Die Tagestemperaturen liegen an der Nordküste durchschnittlich bei 15–17°C, mit rund 10–12 Regentagen. Nachts kühlt es auf 10–12°C ab. Die Meerestemperatur beträgt etwa 16°C — für die meisten Badegäste zu kalt. Die Südküste ist etwas wärmer und trockener.
Ist die Samaria-Schlucht im März geöffnet?
Nein. Die Samaria-Schlucht ist im März wegen Hochwassergefahr geschlossen und öffnet in der Regel Mitte April wieder. Kürzere Schluchten wie die Imbros-Schlucht (bei Sfakia) sind ganzjährig zugänglich und eine lohnende Alternative.

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