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Giftiger Kugelfisch dauerhaft in kretischen Gewässern etabliert

Donnerstag, 2. Juli 2026/QuelleGoogle News/1 Min. Lesezeit
Der Silberwangen-Kugelfisch (Lagokephalos), eine giftige invasive Art aus dem Indo-Pazifik, ist in den Gewässern Kretas inzwischen dauerhaft präsent. Der Fisch enthält Tetrodotoxin, ein starkes Gift, das sich in Haut, Leber und Fortpflanzungsorganen konzentriert und gegen das es kein Gegenmittel gibt. Die griechischen Behörden haben Verkauf und Verzehr vollständig verboten. Für Touristen bestehen zwei Hauptrisiken: Kontakt beim Schwimmen oder Schnorcheln sowie der versehentliche Verzehr, wenn der Fisch in Restaurants falsch deklariert wird. Er ähnelt essbaren Arten und ist in Küstengewässern und Häfen anzutreffen. Im Wasser sollte man unbekannte Fische nicht anfassen; Meeresfrüchte empfiehlt es sich, nur in seriösen Lokalen zu bestellen. Wer nach dem Fischessen Taubheitsgefühle, Kribbeln oder Atemnot verspürt und den Verzehr von Lagokephalos nicht ausschließen kann, sollte sofort den Notarzt rufen.

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