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Griechenland zahlt Fischer für den Fang giftiger Kugelfische

Samstag, 11. Juli 2026/QuelleGoogle News/1 Min. Lesezeit
Griechenland hat ein Pilotprogramm gestartet, um den Bestand des giftigen Kugelfisches (Lagocephalus sceleratus) in seinen Gewässern zu verringern, darunter auch rund um Kreta. Fischer erhalten 5,33 Euro pro Kilogramm für den Fang und die Entnahme dieser invasiven Art, die aus dem Roten Meer über den Suezkanal eingewandert ist und sich inzwischen im gesamten Mittelmeer verbreitet hat. Kugelfische sind gefährlich: Ihr Fleisch und ihre Organe enthalten Tetrodotoxin, ein starkes Gift, für das es kein Gegenmittel gibt. Kaufen Sie keinen Kugelfisch bei informellen Händlern und versuchen Sie nicht, ein solches Tier am Strand anzufassen. In Griechenland sind alle Arten gesetzlich verboten – weder Verkauf noch Verzehr ist gestattet. Wer einen an den Strand gespülten oder an einer Angel hängenden Kugelfisch entdeckt, sollte ihn nicht berühren. Melden Sie den Fund den örtlichen Behörden oder der nächsten Hafenbehörde. Das Programm soll Meeresökosysteme und die öffentliche Sicherheit entlang der griechischen Küsten schützen.

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