Zurück zu NachrichtenGriechenland liegt in einer der seismisch aktivsten Regionen Europas. Bedeutende Erdbeben sind dort seit mehr als 2.200 Jahren dokumentiert. Kreta wurde von mehreren schweren Ereignissen getroffen, darunter das verheerende Erdbeben von 365 n. Chr., dessen Epizentrum nahe der Insel lag und das weite Teile des östlichen Mittelmeerraums zerstörte. In der Ägäis und im Ionischen Meer wurden historisch die stärksten Erschütterungen registriert, mehrere davon mit einer Magnitude über 7,0. Für Reisende gilt: Moderne Gebäude auf Kreta werden nach strengen erdbebensicheren Bauvorschriften errichtet, und die seismische Geschichte der Insel ist gut erforscht. Leichte Erschütterungen kommen häufig vor, beeinträchtigen den Alltag jedoch kaum. Sollte es zu einem starken Erdbeben kommen, gelten die üblichen Sicherheitsregeln: Ruhe bewahren, im Freien Abstand zu Gebäuden halten und die Anweisungen der örtlichen Behörden befolgen. Die touristische Infrastruktur ist gut vorbereitet, und seismische Aktivität stellt für geplante Besuche in der Regel kein Risiko dar.
general
Kretas seismisches Erbe: 2.200 Jahre Erdbebengeschichte
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