Zurück zu NachrichtenKreta verfügt in seinen öffentlichen Gesundheitszentren über lediglich 35 genehmigte Arztstellen und hat damit die niedrigste Versorgungsquote aller griechischen Regionen. Andere Regionen erhalten bis zu 87 Stellen. Der Personalmangel belastet das Netz ländlicher und lokaler Kliniken, die außerhalb der Städte oft die erste medizinische Anlaufstelle sind. Für Touristen bedeutet das, dass in kleineren Orten und Dörfern die Verfügbarkeit öffentlicher Ärzte eingeschränkt sein kann, besonders in der Hochsaison, wenn die Bevölkerungszahl der Insel stark ansteigt. Reisende sollten eine Reisekrankenversicherung abschließen, Adressen privater Kliniken und Apotheken in der Nähe ihrer Unterkunft notieren und bei nicht dringenden Beschwerden zunächst eine Apotheke aufsuchen. Griechische Apotheker können bei vielen häufigen Erkrankungen weiterhelfen. Im Notfall ist die 166 für den Rettungsdienst zu wählen oder das nächste Krankenhaus in Heraklion, Chania oder Rethymno aufzusuchen.
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Ärztemangel auf Kreta: die am schlechtesten versorgte Region Griechenlands
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