Zurück zu NachrichtenDas griechische Ministerium für Tourismus hat einen neuen Raumordnungsrahmen (Χωροταξικό Τουρισμού) eingeführt, der die Entwicklung von Tourismusinfrastruktur im gesamten Land regelt, darunter auch Kreta. Das Vorhaben stößt auf scharfe Kritik von Kommunalvertretern, Einwohnern und Kleinunternehmern, die befürchten, dass es Großinvestoren und Hotelketten gegenüber kleineren Familienbetrieben und lokalen Gemeinschaften bevorzugt.
Kritiker warnen, der Rahmen könnte die großflächige Resortentwicklung in bislang geschützten oder ländlichen Gebieten der Insel beschleunigen und so den Charakter von Reisezielen verändern, die Touristen gerade wegen ihrer Authentizität schätzen.
Für Reisende, die Kreta besuchen möchten, sind vorerst keine Änderungen in Kraft. Die laufende Debatte könnte jedoch in den kommenden Jahren die touristische Entwicklung der Insel prägen und beeinflussen, welche Gebiete erschlossen werden und welche Unterkunftsarten entstehen.
general
Kritik an Griechenlands Tourismusplanung wegen Bevorzugung von Großinvestoren
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