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Tödliche Invasion: Griechenland bietet Prämien für den Fang des Silberwangen-Kugelfischs

Freitag, 26. Juni 2026/QuelleCretaOne/1 Min. Lesezeit
Die griechischen Behörden haben ein Pilotprogramm gestartet, um den Silberwangen-Kugelfisch (Lagocephalus sceleratus) zu bekämpfen, eine invasive und hochgiftige Art, die sich in den Gewässern Kretas und der südlichen Ägäis ausbreitet. Das Ministerium für Ländliche Entwicklung und Ernährung zahlt Fischern 5,33 Euro pro Kilogramm gefangener Tiere, um den Bestand zu reduzieren und die Wirksamkeit finanzieller Anreize als Managementinstrument zu bewerten. Touristen sollten wissen, dass dieser Fisch beim Verzehr äußerst gefährlich ist. Seine Organe enthalten tödliche Mengen Tetrodotoxin. Verkauf und Servieren sind in Griechenland verboten. Wer an einem Markt oder in einer Taverne einen unbekannten Fisch sieht, sollte vor dem Essen die Art bestätigen lassen. Bewährte Lokale sind erste Wahl; Fisch von inoffiziellen Händlern am Strand oder am Kai sollte man grundsätzlich meiden.

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