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Griechenland zahlt Fischern Prämien für den Fang des giftigen Kugelfischs auf Kreta

Donnerstag, 25. Juni 2026/QuelleGoogle News/1 Min. Lesezeit
Die griechischen Behörden haben Subventionen von bis zu 5,33 Euro pro Kilogramm für gewerbliche Fischer angekündigt, die Kugelfische (Lagocephalus) vor Kreta und in der südlichen Ägäis fangen. Sieben weitere Unterstützungsmaßnahmen für die Fischereibranche begleiten das Programm. Der Kugelfisch ist eine invasive Art, die sich in den vergangenen Jahren rasch in griechischen Gewässern ausgebreitet hat. Sein Verzehr ist gefährlich: Die Organe des Tieres enthalten ein starkes Gift, gegen das es kein bekanntes Gegenmittel gibt. Für Reisende gilt: Kugelfische sollten unter keinen Umständen gegessen werden, weder auf Märkten noch nach dem Fang beim Schwimmen. Die Fördergelder sollen den Bestand verringern, indem sie den kommerziellen Fang für lokale Fischer wirtschaftlich attraktiv machen. Touristen, die auf Kreta frische Meeresfrüchte essen, müssen sich keine Sorgen machen: Zugelassene Restaurants servieren diese Art nicht. Die Maßnahme ist Teil einer nationalen Initiative gegen das wachsende Problem invasiver Arten in griechischen Gewässern.

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