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Seltenes antikes Chirurgieinstrument belegt den hohen Stand der griechischen Medizin

Freitag, 3. Juli 2026/QuelleGreek Reporter/1 Min. Lesezeit
Archäologen bei Ausgrabungen in der antiken griechischen Stadt Heraclea Sintica haben ein außergewöhnlich seltenes Chirurgieinstrument freigelegt, das in der Antike zur Entfernung von Blasensteinen eingesetzt wurde. Das als Lithotom bekannte Steinschneidewerkzeug gehört zu den wenigen erhaltenen Exemplaren seiner Art und liefert unmittelbare Belege für die hochentwickelten medizinischen Praktiken in griechischen Städten der Antike. Der Fund unterstreicht den fortgeschrittenen Stand der griechischen Medizin, die präzise Operationstechniken Jahrhunderte vor der modernen Medizin entwickelte. Für Interessierte an antiker griechischer Geschichte und Archäologie ist die Entdeckung ein Zeugnis des Wissens und Könnens, das die hellenistische Welt hervorgebracht hat. Heraclea Sintica liegt zwar im heutigen Bulgarien, vergleichbare antike Medizin- und Kulturobjekte sind jedoch im Archäologischen Museum Heraklion zu sehen, das ganzjährig geöffnet ist.

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