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Müllabfuhr-Beschäftigte in Heraklion werfen der Stadt Begünstigung eines Privatunternehmens vor

Donnerstag, 25. Juni 2026/QuelleCretaOne/1 Min. Lesezeit
Mitarbeiter der städtischen Müllabfuhr in Heraklion, der größten Stadt Kretas, haben die Stadtverwaltung öffentlich beschuldigt, einen privaten Entsorgungsdienstleister gegenüber den eigenen kommunalen Reinigungsdiensten zu bevorzugen. In einer offiziellen Beschwerde werfen Arbeitnehmervertreter der Stadt vor, kommunale Fahrzeuge absichtlich stillzulegen, während sie einem Privatunternehmen monatlich rund 700.000 Euro auf Basis eines Vertrags zahlt, der nach Ansicht der Beschäftigten erhebliche Transparenzfragen aufwirft. Der Streit hat sich zu einem offenen Konflikt zwischen der Belegschaft und den Stadtverantwortlichen ausgeweitet; die Beschäftigten beklagen, dass ihre Fragen zum Vertrag unbeantwortet bleiben. Für Besucher könnte der anhaltende Konflikt die Sauberkeit der Straßen und die Müllabfuhr im Stadtzentrum von Heraklion beeinträchtigen, besonders rund um die Altstadt, den Hafen und stark frequentierte Touristenbereiche. Reisenden wird empfohlen, Abfälle sorgfältig zu entsorgen und etwaige Probleme beim Unterkunftspersonal zu melden. Die Lage bleibt angespannt und könnte in den kommenden Wochen zu weiteren Arbeitsniederlegungen führen.

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