Zurück zu NachrichtenDer Silberwangenkugelfisch (Lagocephalus sceleratus), eine invasive Art aus dem Indo-Pazifik, verbreitet sich seit einigen Jahren in griechischen Gewässern, darunter auch vor Kreta. Laut Michalis Margaritis, Fischereiexperte bei WWF Griechenland, ist der Fisch in der griechischen See nicht neu, doch seine Population ist merklich gewachsen. Das größte Risiko tragen lokale Fischer: Der Fisch ist beim Verzehr hochgiftig und kann Fischernetze beschädigen. Für Touristen, die in der Nähe Kretas schwimmen oder schnorcheln, ist die direkte Gefahr gering, da der Fisch Menschen in der Regel nicht angreift. Dennoch sollte man Kugelfisch niemals essen, weder informell gekauft noch privat gefangen, da seine Organe Tetrodotoxin enthalten, ein starkes Gift ohne bekanntes Gegenmittel. Wer beim Schwimmen einen sieht, sollte Abstand halten und ihn nicht anfassen. Die griechischen Behörden zahlen Fischern eine Prämie, wenn sie die Art fangen und melden, um die Population zu kontrollieren.
general
Invasiver Kugelfisch breitet sich in griechischen Gewässern aus
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