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Rethymno-Vertreter rufen UNESCO wegen Kulturerbe-Gefährdung durch BOAK auf den Plan

Donnerstag, 2. Juli 2026/QuelleCretaOne/1 Min. Lesezeit
Eine Gruppe lokaler Amtsträger, Wissenschaftler und Bürgervertreter aus Rethymno hat der UNESCO einen formellen Brief geschickt, in dem sie Bedenken gegenüber dem Bau der BOAK-Autobahn äußern. Die Unterzeichner sehen in den laufenden Arbeiten eine Gefahr für archäologische Stätten und Kulturgüter der Region. Die BOAK ist eine große Ost-West-Schnellstraße, die quer durch Kreta gebaut wird und die Verkehrsverbindungen entlang der Nordküste verbessern soll. Der Abschnitt bei Rethymno steht bei Denkmalschützern besonders im Fokus, da die Trassenführung ihrer Ansicht nach zu nah an historisch bedeutsamen Stätten verläuft. Für Reisende verursachen die Bauarbeiten weiterhin örtlich begrenzte Verkehrsbehinderungen rund um Rethymno. Autofahrer zwischen Heraklion und Chania müssen mit gelegentlichen Verzögerungen und Umleitungen rechnen. Die UNESCO-Eingabe könnte den Projektzeitplan beeinflussen, doch Änderungen am laufenden Bauplan wurden bislang nicht angekündigt.

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