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Immer mehr Urlauber auf Kreta leiden unter Schwimmerohr

Montag, 22. Juni 2026/QuelleHaniotika Nea/1 Min. Lesezeit
Das Schwimmerohr (Otitis externa) ist eine Ohrenentzündung, die jeden Sommer viele Besucher auf Kreta betrifft, besonders jene, die viele Stunden im Meer oder im Pool verbringen. Die Infektion entsteht, wenn Wasser im Gehörgang verbleibt und dort ein feuchtes Milieu schafft, in dem sich Bakterien oder Pilze ansiedeln können. Typische Beschwerden sind Juckreiz, Schmerzen und gelegentlich eine leichte Hörverschlechterung. Das Risiko steigt bei häufigem Schwimmen, der Nutzung von Ohrstöpseln oder Hörgeräten sowie beim Kratzen im Ohr. Zur Vorbeugung empfiehlt es sich, nach dem Schwimmen den Kopf zu neigen, damit Wasser abläuft, die Ohren vorsichtig mit einem Handtuch zu trocknen und keine Gegenstände in den Gehörgang einzuführen. Bei anhaltenden Ohrenschmerzen sollte frühzeitig eine Apotheke oder Klinik aufgesucht werden. Die Erkrankung lässt sich gut mit antibiotischen oder antimykotischen Ohrentropfen behandeln, verschlimmert sich aber ohne Therapie. Auf Kreta bieten mehrere Kliniken Sprechstunden ohne Voranmeldung an.

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