Zurück zu NachrichtenFischer an der Südküste Kretas, besonders rund um Ierapetra, melden erhebliche Verluste durch den Lagocephalus, eine invasive Kugelfischart, die sich aus dem Roten Meer über das Mittelmeer ausgebreitet hat. Erstmals 2005 in Ierapetra nachgewiesen, zerstört der Fisch heute Netze und frisst gefangene Tiere, bevor sie an Bord gezogen werden können. Für viele Fischer wird der Beruf damit zunehmend unwirtschaftlich.
Der Lagocephalus ist hochgiftig und darf unter keinen Umständen gegessen werden. Fleisch, Haut und Organe enthalten Tetrodotoxin, ein Gift ohne Gegenmittel. Die Art steht auf keiner Speisekarte und stellt in Restaurants kein Risiko dar. Touristen sollten jedoch keinen unbekannten Fisch anfassen, ob am Strand angespült oder von Fischern mitgebracht.
Die Krise verringert das Angebot an frisch gefangenem Fisch auf kretischen Märkten und in Tavernen. Verfügbarkeit und Preise von Meeresfrüchten könnten in der Sommersaison davon betroffen sein.
general
Invasiver Kugelfisch bedroht die Fischerei auf Kreta
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