Zurück zu NachrichtenGriechenland hat ein Pilotprogramm über 1,5 Millionen Euro gestartet, das sich gegen den Lagocephalus richtet, einen hochgiftigen invasiven Kugelfisch, der sich in den Gewässern um Kreta und dem südlichen Ägäis ausbreitet. Der Fisch stammt ursprünglich aus dem Indo-Pazifik und trägt ein starkes Gift in sich, für das es kein Gegenmittel gibt. Er stellt eine ernste Gefahr für Schwimmer, Schnorchler und alle dar, die ihn berühren oder verzehren. Das Programm finanziert Entnahmeaktionen, Schulungen für Fischer sowie Aufklärungskampagnen in Küstengemeinden. Touristen, die Kreta diesen Sommer besuchen, sollten unbekannte Fische weder anfassen noch essen und keinesfalls versuchen, einen in Ufernähe oder in Fischernetzen gesichteten Lagocephalus zu handhaben. Zuständig sind in erster Linie die lokalen Behörden und Fischer. Wer einen solchen Fisch am Strand oder in seichtem Wasser entdeckt, sollte ihn der Küstenwache oder dem Tourismuspersonal vor Ort melden, anstatt sich selbst zu nähern.
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Griechenland startet 1,5-Millionen-Euro-Programm gegen giftigen invasiven Kugelfisch auf Kreta
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