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Invasiver Kaninchenfisch setzt Mittelmeerfischerei unter Druck

Freitag, 19. Juni 2026/QuelleGoogle News/1 Min. Lesezeit
Der Kaninchenfisch (Siganus-Arten), ursprünglich aus dem Roten Meer, hat sich in griechischen Gewässern einschließlich der Umgebung von Kreta stark ausgebreitet. Fischer berichten von deutlichen Einbußen bei ihren Fängen: Die Art konkurriert aggressiv mit einheimischen Fischen und vermehrt sich rasch. Die Bestände traditioneller Mittelmeerarten, auf die lokale Restaurants und Märkte angewiesen sind, gehen zurück. Für Kreta-Besucher könnte sich das Angebot an frisch gefangenem Meeresfrüchte in Küstentavernen allmählich verringern. Der Kaninchenfisch ist essbar und erscheint inzwischen auf einigen Speisekarten, da sich Fischer anpassen. Die Art trägt Giftdornen; Schwimmer und Schnorchler sollten unbekannte Fische im Wasser nicht berühren. Die Behörden beobachten die Lage. Einige Fischergemeinden prüfen die kommerzielle Nutzung des Kaninchenfischs, um das Populationswachstum einzudämmen und wirtschaftliche Verluste zu begrenzen.

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