Zurück zu NachrichtenEin Pilotprogramm mit einem Budget von 1,5 Millionen Euro wurde heute auf Kreta und in der südlichen Ägäis gestartet, um den invasiven Silberwangen-Kugelfisch zu bekämpfen, der dort als Lagokephalos bekannt ist. Fischer erhalten 5,33 Euro pro gefangenem und aus den Gewässern entferntem Exemplar.
Der Lagokephalos stammt ursprünglich aus dem Roten Meer und hat sich im gesamten Mittelmeer ausgebreitet. Sein Fleisch, seine Organe und seine Haut enthalten ein starkes Nervengift, gegen das es kein bekanntes Gegenmittel gibt.
Touristen sollten Folgendes beachten: Kaufen oder verzehren Sie keinen Lagokephalos auf Märkten oder in Restaurants, und berühren Sie beim Angeln keine unbekannten Fische. Die Art ähnelt einem Kugelfisch und ist an ihrem runden Körper sowie dem kleinen, schnabelartigen Maul gut zu erkennen. Lokale Fischer und Behörden arbeiten aktiv daran, den Bestand in den kretischen Gewässern zu verringern.
general
Kreta startet 1,5-Millionen-Euro-Programm gegen invasiven Kugelfisch
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