Zurück zu NachrichtenForscher des Hellenischen Zentrums für Meeresforschung (HCMR) bitten die Öffentlichkeit, angesichts der Verbreitung des Lagocephalus – einer giftigen Kugelfischart – in griechischen Gewässern, darunter rund um Kreta, Ruhe zu bewahren. HCMR-Forschungsdirektorin Paraskevi Karachle betont, dass die Besorgnis der Bevölkerung in keinem Verhältnis zum tatsächlichen Risiko stehe: Angriffe auf Schwimmer ohne vorherige Provokation seien äußerst selten.
Der Lagocephalus enthält Tetrodotoxin, ein starkes Gift, das in Haut und Organen des Tieres vorkommt. Der Fisch darf unter keinen Umständen gegessen werden. Menschen greift er jedoch nicht von sich aus an. Die eigentliche Gefahr besteht im unbeabsichtigten Anfassen oder im versehentlichen Verzehr.
Touristen können in kretischen Gewässern unbesorgt schwimmen und schnorcheln. Wer einen Kugelfisch sichtet, sollte Abstand halten und das Tier weder berühren noch aufheben. Ungewöhnliche Sichtungen sollten den örtlichen Hafenbehörden gemeldet werden.
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Wissenschaftler mahnen zur Ruhe nach Sichtungen von giftigem Kugelfisch vor Kreta
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