Zurück zu NachrichtenDie griechischen Behörden haben ein finanzielles Anreizprogramm gestartet, um die Ausbreitung des Silberwangen-Kugelfischs (Lagocephalus sceleratus) einzudämmen. Die invasive und giftige Art hat sich im Mittelmeer bereits fest etabliert. Für jeden gefangenen und gemeldeten Kugelfisch erhalten Fischer fünf Euro. Das Programm konzentriert sich auf die am stärksten betroffenen Gebiete, darunter Kreta, der Dodekanes und weitere Küstenregionen.
Der Kugelfisch stellt ein ernstes Gesundheitsrisiko dar: Fleisch und Organe enthalten ein starkes Gift und dürfen keinesfalls verzehrt werden. Touristen, die rund um Kreta schwimmen oder schnorcheln, werden dem Fisch kaum begegnen, sollten aber unbekannte Fische weder anfassen noch aufsammeln. Wer einen Kugelfisch entdeckt, sollte ihn nicht berühren und umgehend lokale Fischer oder die Hafenbehörden informieren. Das Programm ist Teil einer EU-unterstützten Initiative zum Schutz der Fischbestände und marinen Ökosysteme.
general
Griechenland zahlt Prämie für den Fang des giftigen Kugelfischs
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