Zurück zu NachrichtenBereits 2020 lieferten Analysen alter DNA neue Erkenntnisse über die Herkunft der Minoer, einer bronzezeitlichen Zivilisation, die auf Kreta von etwa 2700 bis 1450 v. Chr. blühte. Genetische Studien zeigten, dass minoische Bevölkerungen gemeinsame Vorfahren mit anderen ägäischen Gemeinschaften teilten, was auf eine engere regionale Vernetzung hindeutet, als bisher angenommen. Die Ergebnisse legen zudem nahe, dass die Minoer größtenteils von neolithischen Bauern aus Anatolien abstammen, die vor Jahrtausenden nach Kreta einwanderten. Diese Forschung vertieft unser Verständnis davon, wer die Palastkomplexe in Knossos, Phaistos und Akrotiri errichtete. Für Besucher Kretas verleihen die Erkenntnisse Stätten wie dem Archäologischen Museum Heraklion und dem Palast von Knossos eine zusätzliche Bedeutungsebene, wo Artefakte dieser Zivilisation ausgestellt sind. Beide Stätten sind öffentlich zugänglich und zählen zu den meistbesuchten Kulturzielen der Insel.
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Antike DNA enthüllt die Herkunft der Minoer aus anatolischen Bauern
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