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Antike DNA belegt weitreichende Verbindungen der Minoer in der Ägäis

Sonntag, 5. Juli 2026/QuelleGoogle News/1 Min. Lesezeit
DNA-Analysen aus dem Jahr 2020 haben gezeigt, dass die Minoer, die Bronzezeitzivilisation, die vor rund 3.000 bis 5.000 Jahren auf Kreta florierte, genetische Verbindungen in die gesamte Ägäisregion hatten. Die Studien belegten gemeinsame Vorfahren mit frühen neolithischen Bauern aus Anatolien und zeigten, dass ihre genetische Linie Gemeinschaften auf anderen ägäischen Inseln beeinflusste. Das Bild davon, wie sich die minoische Kultur verbreitete und mit Nachbarkulturen verflocht, hat sich damit grundlegend verändert. Für Kreta-Besucher verleihen diese Erkenntnisse den Touren zu wichtigen minoischen Stätten neue Tiefe. Der Palast von Knossos bei Heraklion, das Archäologische Museum Heraklion und die minoische Stätte Akrotiri auf Santorin bieten greifbare Berührungspunkte mit dieser Zivilisation. Der Eintritt nach Knossos kostet etwa 15 Euro, das Heraklion-Museum ist täglich außer dienstags geöffnet.

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