Zurück zu NachrichtenDer Kugelfisch (Lagocephalus sceleratus), ursprünglich aus dem Indo-Pazifik stammend, ist für Fischer auf Kreta und im östlichen Mittelmeer zum wachsenden Problem geworden. Die Tiere zerstören Netze und fressen den Fang, bevor er eingeholt werden kann. Die Ausbreitung der vergangenen zehn Jahre hängt eng mit steigenden Meerestemperaturen zusammen. Fischer berichten von erheblichen Schäden an Ausrüstung und Einkommen.
Für Touristen steht die Sicherheit im Vordergrund: Kugelfische enthalten Tetrodotoxin, ein starkes Gift ohne Gegenmittel. Sie sollten weder verzehrt werden, noch sollte man am Strand angespülte Exemplare anfassen. Schnorchler und Taucher können ihnen an Kretas Küsten begegnen, besonders in den Sommermonaten. Wer einen Kugelfisch entdeckt, sollte ihn nicht berühren und sofort das Strandpersonal oder die lokalen Behörden informieren.
general
Invasive Kugelfische bedrohen die Fischerei im Mittelmeer
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