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Kreta setzt auf Wohngemeinschaften, während Ferienvermietungen die Wohnungsnot verschärfen

Dienstag, 30. Juni 2026/QuelleGoogle News/1 Min. Lesezeit
Kreta erlebt wie weite Teile Griechenlands eine ernsthafte Wohnungskrise, angetrieben von steigenden Mieten und knappem bezahlbarem Wohnraum. Als Reaktion darauf gewinnen Wohngemeinschaften zunehmend an Bedeutung, und geteilte Wohnmodelle haben sich als praktikable Alternative für Bewohner etabliert, die mit den Kosten zu kämpfen haben. Ein wesentlicher Faktor ist das Wachstum der Kurzzeitvermietung an Touristen, die in beliebten Gebieten wie Heraklion und Chania das Angebot an Langzeitmietwohnungen deutlich verringert hat. Für Besucher lohnt es sich, diesen Hintergrund zu kennen: Tourismus stärkt die lokale Wirtschaft, beeinflusst aber auch den Wohnungsmarkt für Einheimische spürbar. Wer einen längeren Aufenthalt plant, wird zunehmend auf Plattformen für Wohngemeinschaften oder Apartment-Sharing stoßen, was einen tiefgreifenden Wandel im Umgang mit der Unterkunftsfrage auf der Insel widerspiegelt.

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