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Invasiver Kugelfisch umzingelt Kreta: tödliches Gift ohne Gegenmittel

Samstag, 20. Juni 2026/QuelleGoogle News/1 Min. Lesezeit
Der Silberwangenkugelfisch (Lagocephalus sceleratus), eine hochgiftige invasive Art aus dem Indopazifik, hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten entlang der kretischen Küste und in der gesamten Ägäis ausgebreitet. Interaktiv kartierte Tracking-Daten zeigen, dass der Fisch die Insel inzwischen vollständig umschlossen hat. Die Art ist äußerst gefährlich: Ihre inneren Organe enthalten Tetrodotoxin, ein starkes Gift, gegen das es kein Gegenmittel gibt. Fischer auf Kreta fangen ihn regelmäßig als Beifang. Touristen sollten wissen, dass dieser Fisch unter keinen Umständen gegessen werden darf. Wer zum Freizeitangeln unterwegs ist, sollte ihn nicht mit bloßen Händen berühren, ihn vorsichtig freilassen oder die örtlichen Behörden benachrichtigen. Erkennbar ist er an seinem aufblasbaren Körper und dem stumpfen Maul. Der Kauf von frischem Fisch auf zugelassenen Märkten und in etablierten Restaurants bleibt sicher, da Händler darin geschult sind, ihn zu erkennen und auszusortieren.

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