Zurück zu NachrichtenDie griechische Regierung hat ein Anreizprogramm eingeführt, das Fischern 5,33 Euro pro Kilogramm für gefangene Kugelfische in griechischen Gewässern, auch rund um Kreta, zahlt. Ziel ist es, den Bestand des Silberwangen-Kugelfisches (Lagocephalus sceleratus) einzudämmen, einer invasiven Art, die sich im östlichen Mittelmeer weit verbreitet hat. Die Art ist hochgiftig und stellt für jeden, der sie berührt oder verzehrt, ein ernsthaftes Risiko dar. Touristen, die in der Nähe der kretischen Küste schwimmen oder schnorcheln, sollten wissen, dass Kugelfische in Küstengewässern vorkommen können. Unbekannte Fische sollten weder berührt noch aufgehoben werden. Wer einen am Strand oder an einer Angelschnur entdeckt, sollte Abstand halten. Das Tier wird in Restaurants nicht angeboten, dennoch empfiehlt es sich, nicht gekennzeichnete Meeresfrüchte oder Ware aus informellen Quellen grundsätzlich zu meiden.
general
Griechenland zahlt Prämie für gefangene Kugelfische im Mittelmeer
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