Zurück zu NachrichtenGriechenland führt ein Förderprogramm ein, um die Ausbreitung des invasiven Silberwangen-Kugelfisches (Lagocephalus sceleratus) in seinen Gewässern einzudämmen, auch rund um Kreta. Das Ministerium für ländliche Entwicklung und Lebensmittel bereitet einen offiziellen Aufruf vor, bei dem Fischer ihr Interesse an einem Programm anmelden können, das rund 6 Euro pro Kilogramm gefangenen Kugelfisch vergütet. Die Art stammt ursprünglich aus dem Indo-Pazifik, hat sich im Mittelmeer etabliert und bedroht lokale Ökosysteme sowie Fischbestände. Touristen, die rund um Kreta schwimmen oder schnorcheln, sollten wissen, dass Kugelfische in Küstengewässern vorkommen können. Der Fisch verhält sich nicht aggressiv, Kontakt sollte jedoch vermieden werden, da er Tetrodotoxin enthält, ein starkes Nervengift. Das Programm zielt darauf ab, den Bestand durch gezielte kommerzielle Fischerei zu reduzieren, ohne Maßnahmen zu ergreifen, die Touristenstränden direkt betreffen.
general
Griechenland zahlt Fischer für den Fang invasiver Kugelfische
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