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Griechenland bezahlt Fischer für den Fang des giftigen Kugelfisches im Mittelmeer

Freitag, 3. Juli 2026/QuelleGoogle News/1 Min. Lesezeit
Griechenland hat ein vergütetes Entnahmeprogramm für den Silberwangen-Kugelfisch (*Lagocephalus sceleratus*) gestartet, eine invasive Art, die sich im Mittelmeer ausbreitet, auch in den Gewässern vor Kreta. Der Fisch trägt ein starkes Nervengift und besitzt auffällig menschenähnliche Zähne. Durch den Suezkanal ins Mittelmeer gelangt, vermehrt er sich dort seit einigen Jahren rasant. Um den Bestand einzudämmen, entschädigt die griechische Regierung Fischer für jedes gefangene Exemplar. Das Programm soll lokale Meeresökosysteme und Fischbestände schützen. Für Besucher gilt: Kugelfisch von informellen oder nicht geprüften Händlern sollte keinesfalls verzehrt werden. Wer diese Art auf einem Fischmarkt sieht, meidet sie am besten ganz. Lizenzierten Restaurants in Griechenland ist es verboten, ihn zu servieren. Essen Sie nur in seriösen Betrieben und fragen Sie das Personal, wenn Sie Zweifel an einem Gericht haben.

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