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Griechenland bezahlt Fischer für den Fang giftiger invasiver Kugelfische

Samstag, 27. Juni 2026/QuelleGoogle News/1 Min. Lesezeit
Griechenland hat ein Vergütungsprogramm gestartet, das Fischer dafür entlohnt, den Silberwangen-Kugelfisch (*Lagocephalus sceleratus*) aus dem Mittelmeer zu entfernen. Die invasive Art aus dem Indopazifik breitet sich rasch in den wärmer werdenden Gewässern aus, auch vor der Küste Kretas. Der Fisch enthält Tetrodotoxin, ein starkes Gift, das ihn ungenießbar und beim Berühren potenziell gefährlich macht. Fischer erhalten eine Vergütung für jeden gefangenen und aus dem Verkehr gezogenen Kugelfisch. Ziel ist es, die Auswirkungen der Art auf marine Ökosysteme und Fischbestände zu begrenzen. Touristen auf Kreta sollten unbekannte Fische an Stränden oder in flachen Gewässern nicht anfassen und Meeresfrüchte ausschließlich in lizenzierten Restaurants und Märkten kaufen. Da der Kugelfisch in der griechischen Küche nicht verwendet wird, besteht beim Essen in etablierten Lokalen kein besonderes Risiko.

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