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Griechenland startet EU-Programm gegen giftigen Kugelfisch

Freitag, 26. Juni 2026/QuelleKeep Talking Greece/1 Min. Lesezeit
Das griechische Ministerium für ländliche Entwicklung und Ernährung hat EU-geförderte Subventionen angekündigt, um der zunehmenden Verbreitung des giftigen Kugelfischs (Lagocephalus sceleratus) in griechischen Gewässern entgegenzuwirken, auch rund um Kreta. Die Art ist ein invasiver lessepsischer Einwanderer aus dem Roten Meer, bedroht die lokale Fischerei und breitet sich weiter im Mittelmeer aus. Für Touristen auf Kreta gilt ein klarer Hinweis zur Lebensmittelsicherheit: Kugelfisch sollte unter keinen Umständen verzehrt werden, da er gelegentlich im lokalen Fang auftauchen kann. Lizenzierte Tavernen und Fischmärkte unterliegen strikten Vorschriften und bieten ihn nicht an, sodass der Besuch etablierter Restaurants kein Risiko birgt. Die Subventionen sollen Fischer dazu bewegen, die Art aus dem Wasser zu entfernen, und schützen so das lokale Ökosystem sowie die Meeresfrüchteversorgung, von der Fischergemeinden und Tourismus in Kreta abhängen.

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